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Pressematerial der Pressekonferenz
vom 26. Mai 2009


Mediendossiers


WIDE Switzerland fordert Umdenken: Medienmitteilung von WIDE Switzerland


Weltweit sind es mehrheitlich Frauen, die Kinder aufziehen und Erwachsene pflegen, also bezahlte oder unbezahlte Care Arbeit leisten. Dass die Care Ökonomie ein äusserst bedeutender Wirtschaftssektor ist, zeigt eine neue Studie des UNO-Forschungsinstituts für soziale Entwicklung (UNRISD). Die vor kurzem gegründete feministische Plattform WIDE Switzerland hat am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern erste Resultate für die Schweiz präsentiert und die Zusammenhänge erläutert.

Vollständige Medienmitteilung als pdf


Franziska Müller, Geschäftsstelle WIDE Switzerland und cfd

Drei Neuigkeiten haben wir zu vermelden: Die Gründung von WIDE Switzerland als Plattform des europäischen Netwerkes Women in Development Europe WIDE;
Erste Resultate der länderübergreifenden UNRISD Studie zu Care Ökonomie für die Schweiz; Die internationalen WIDE Jahrskonferenz vom 18.-20 Juni 2009 zu Care Ökonomie organisiert durch WIDE Switzerland in der Schweiz, in Basel.

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Rosmarie Bär, Koordinatorin für Entwicklungspolitik, Alliance Sud

Zur Gründung von WIDE Switzerland
Ende März 2009 wurden die Statuten von WIDE Switzerland offiziell verabschiedet. Damit wurde die nationale Plattform des europäischen Netzwerks "Women in Development Europe" (WIDE) in der Schweiz gegründet.

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Mascha Madörin, Ökonomin und Mitglied des Forschungsteams für die UNRISD-Studie

Resultate der Schweizer Berichte zur UNRISD Forschung

1. Der internationale Vergleich der Forschung hat gezeigt, dass die Care-Ökonomie in allen Ländern, ob bezahlt oder unbezahlt, im wesentlichen eine Domäne der Frauen ist und - wird die unbezahlte Care Arbeit miteinberechnet - einen riesigen Wirtschaftssektor darstellt.

2. Die Krise der Care Ökonomie ist in weit entwickelten Ländern vor allem in der Knappheit von Zeit zu suchen, in den armen Entwicklungsländern vor allem bei der Knappheit an Infrastruktur (Wasser, Energieversorgung etc.) und andern ökonomischen Ressourcen. Den Working Poor in Europa fehlt es sowohl an Geld als auch an Zeit.


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Annemarie Sancar, Senior Policy Advisor Gender, EDA/DEZA


"The unequal division of unpaid care between women and men has serious implications for women's access and position to labour markets, their predominance in the informal labour markets, and their weaker access to income (and hence higher rates of poverty)", so die These der Studie von UNRISD zu "Social and Political Economy of Care", die von der DEZA unterstützt und an der WIDE-Konferenz vorgestellt wird.
Warum hat die DEZA diese Studie unterstützt?


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