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Arbeitszusammenhänge aus feministischer Sicht

Internationale Tagung am 4. Mai 2012 in Bern


Mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise spitzt sich die Care-Frage zu: Wie organisieren Gesellschaften die unabdingbare Versorgungs- und Sorgearbeit? Wer soll sie leisten, zu welchen Bedingungen? Wer hat überhaupt noch Zugang zu Care, wenn Staaten sparen und die Privatwirtschaft übernimmt? Was passiert in den Haushalten im Norden und im globalen Süden und auf den globalisierten Care-Arbeitsmärkten? Wie steht es mit der Zeit, dem Geld, den Rechten der Frauen?


Die WIDE-Tagung beleuchtete aus transnationaler feministischer Perspektive vier Schauplätze brisanter geschlechter- und machtpolitischer Verschiebungen im Feld der bezahlten und unbezahlten Arbeit: Die Haushaltsökonomie, das Gesundheitswesen, die globalisierte Arbeit und die öffentlichen Finanzen.

ExpertInnen und AktivistInnen der Entwicklungs-, Migrations-, Sozial-, und Wirtschaftspolitik stellten neuste Erkenntnisse zu Arbeit, Care Ökonomie und Geschlecht vor und erarbeiteten zusammen mit den Teilnehmenden Thesen für weiterführende Zukunftsdebatten.


Tagungsprogramm