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Mitwirkende Tagung
Michéle Amacker
Michèle Amacker, lic. phil. in Sozialarbeit, Sozialpolitik, Sozialforschung und Philosophie, Universität Fribourg (CH). Diplomassistentin an der Universität Fribourg, Bereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit. Doktorandin am Graduiertenkolleg der Universitäten Bern/Fribourg ‚Gender: Prescripts and Transcripts’ gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Dissertation zum Thema ‚Prekäre Konstellationen. Eine qualitative Studie zur Lebensführung von Haushalten in prekären Lebenslagen in der Schweiz.’ Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheiten, Prekarität, Gender, qualitative Forschungsmethoden.
Marina Blagojević
Marina Blagojević, Phd, is a sociologist, gender scholar and gender expert. Currently she holds a position of scientific counsellor at the Institute for Criminological and Sociological Research, Belgrade, and she is a director of AlteraMB - Gender Research, Training and Consultancy, Budapest. Blagojević was university professor (University of Belgrade), and visiting professor in USA, Germany, Hungary, and Montenegro and currently in Bosnia and Herzegovina. Her major interests for twenty years have been connected to research on gender (professional women, parenthood, women’s movement, misogyny, women in science). Her present interests include research on knowledge production and gender within the context of the semiperiphery, as well as research on masculinities.
Luzenir Caixeta
Sozialethikerin und Mitbegründerin der Migrantinnen-Selbstorganisation maiz, wo sie für die Koordination der Beratungsstelle und für den Forschungsbereich zuständig ist. Studium der Philosophie und Befreiungstheologie in Brasilien und Doktorat der Sozialethik in Österreich. Seit 1998 Lehrbeauftragte sowie Vortragende bei Ringvorlesungen an verschiedenen Universitäten (Linz, Wien, Salzburg, Innsbruck, Hamburg). Autorin von zahlreichen Artikeln. 2010 Käthe-Leichter Staatspreis für besondere Verdienste in der Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt.
Sowohl in ihrer Praxis wie auch in ihrer Wissenschaftsarbeit ist das Phänomen der internationalen Frauenmigration im Kontext des Arbeitswandels und der Care Ökonomie in der globalisierten Welt ein zentrales Thema.
Ewa Charkiewicz
Ewa Charkiewicz is an academic researcher and activists with interest in feminism as new social critique, and critical globalization studies. She was involved in teaching and research at the Institute of Social Studies in the Hague, National Council for Research on Women and City University of New York (project on Facing Global Capital, Engendering Human Security), and at University of Vienna. From 2001 to 2003 she was coordinator of DAWN program on sustainable livelihoods. Since 2006 she has been engaged with Feminist Think Tank, Poland, a network of researchers, activists and artists, and conducted policy analysis and participatory action oriented research on women and poverty, and on health care reforms. Her book publications include Women, Environment and Sustainable Development. Towards Theoretical Synthesis (with Rosi Braidotti, Sabine Hausler and Saskia Wieringa); Transitions Towards Sustainable Consumption and Production with Sander van Bennekom), and Gender and Care Economy with Anna Zachorowska, in Polish, published in 2009).
Lilian Fankhauser
Lilian Fankhauser hat an der Universität Germanistik und Geschichte studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung IZFG der Universität Bern. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind Geschlechterverhältnisse im ländlichen Raum, Entwicklungszusammenarbeit und Geschlecht und Theorie der Care-Arbeit. Sie ist Vorstandsmitglied von WIDE Switzerland und koordiniert, gemeinsam mit Franziska Müller, die Geschäftsstelle von WIDE Switzerland.
Pierre Gobet
Nach dem Soziologiestudium in Genf hat Pierre Gobet eine Ausbildung als Krankenpfleger AKP in Zürich absolviert. Heute ist er Professor an der Fachhochschule Westschweiz, Bereich Soziale Arbeit - Lausanne. Er ist Mitglied der Aktion Gsundi Gsundheitspolitik, ein Zusammenschluss von Pflegefachpersonen, Hebammen, Physio- und ErgotherapeutInnen, Kanton Zürich. In diesem Rahmen setzt er sich mit Fragen der Lohngleichheit, der Rationierung und gerechten Formen der Arbeitsorganisation im Gesundheitsbereich auseinander.
Susy Greuter
SG ist Sozialanthropologin, die sich schon in den 70er-Jahren mit dem Import weiblicher Reservearmeen befasste. Diese systematisierten sich damals aus dem klassischen Frauenhandel heraus auf dem Heiratsmarkt und im Prostitutions- und Showbusiness. Nach folgender, langjähriger Tätigkeit in Afrika, angefangen mit den ersten Frauenprojekten der deutschen SPD-Stiftung für politische Entwicklungszusammenarbeit im 1984, und im Balkan mit der OSZE, lebt sie seit 2007 wieder in Basel. Nunmehr pensioniert, ist sie erneut auf die Themen Migration und Frauenimport zurückgekommen, die heute ausser in der Hauswirtschaft auch im Gesundheitswesen die Gleichstellung der Frauenarbeit unterlaufen.
Jacqueline Heinen
Jacqueline Heinen is Professor emeritus of Sociology at the University of Versailles-Saint-Quentin-en-Yvelines. She has been director of Cahiers du Genre (Centre National de la Recherche Scientifique), president of the Conseil national des universités de France and member of the Group of experts in social sciences of the European Commisison. Her recent publications include: Religion et politique : les femmes prises au piège, Cahiers du Genre (with S. Razavi, eds),, Hors-série 2012 ; “Gender, Family Policies and Democracy in Eastern Europe after 1989”, in A. E. Woodward et al., Transforming Gendered Well-Being in Europe The Impact of Social Movements, Ashgate 2011; “Reproductive Rights in Poland: when politicians fear the wrath of the Church”, Third World Quarterly vol. 31 n° 6, 2010 (avec S. Portet) ; Etat, travail, famille : ‘conciliation’ ou conflit ? n° 46 des Cahiers du Genre, 2009 (with H. Hirata et R. Pfefferkorn, eds) ; Gendering citizenship in Western Europe. New challenges for citizenship research in a cross-national context collective (with R. Lister et al.), Policy Press 2007.
Margret Kiener Nellen
Nationalrätin SP, Bern, Rechtsanwältin.
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Christina Klenner
Dr. sc. oec., geb. 1954, Studium der Volkswirtschaft in Berlin, Abschluss als Diplomökonomin 1977, Promotion A 1983 und Promotion B 1990, 1991-1995 hauptamtlich beim Hauptvorstand der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) in Düsseldorf, seit 1996 am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der HBS tätig.
Neueste Publikationen: zu Familienernährerinnen / zu Minijobs
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Ulrike Knobloch
Dr. oec. und Diplom-Volkswirtin, ist Oberassistentin mit Schwerpunkt Gender am Departement Sozialwissenschaften der Universität Fribourg.
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Roswita Koch
Roswitha Koch ist Pflegefachfrau und Master in Public Health MPH. Sie hat in der Schweiz 15 Jahre auf Intensivstationen gearbeitet internationale Erfahrungen gemacht in Ländern wie Afghanistan, Ruanda, Nigeria, Somalia oder Russland. Seit 2007 arbeitet sie für den Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK und ist für die Berufsentwicklung und die internationalen Kontakte zuständig. Sie hatte 2011 ein Beratermandat für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes DEZA und ist Studentin am Europainstitut in Basel (MAS in European Integration, Major in Conflict and Development). Sie ist Mitinitiantin des Manifests „Gesundheitspersonalmangel nicht auf Kosten der Ärmsten beheben“ welches von WIDE Switzerland und weiteren 30 Organisationen des Gesundheitswesens und der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wird.
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Jelena Lenggenhager
Jelena Lenggenhager is a teacher and gender researcher. She holds an MA in gender, education and international development from the University of London. The foci of her research are gender and vocational education, women in migration, and gendered work regimes.
Katharina Mader
Jahrgang 1981, Studium der Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien; Habilitationsassistentin am Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien; Lektorin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Johannes-Kepler-Universität Linz; Forschungsschwerpunkte: Feministische und Politische Ökonomie, Care-Ökonomie, Ökonomie des Öffentlichen Sektors, Finanz- und Wirtschaftspolitik, Gender Budgeting; Mitglied des BEIGEWUM-Vorstandes.
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Inés Matéos
Fachexpertin, Moderatorin und Dozentin für gesellschaftliche Themen rund um Bildungs- und Diversitätsfragen. Geboren in Spanien. In jungen Jahren als klassisches Migrantenkind im Familiennachzug in die Schweiz eingewandert. Schulen in Basel absolviert – erste Differenzerfahrungen. Werkstudentin an der Universität Basel. Mit intensiver Unterrichtstätigkeit an der Schule das Studium finanziert. Reisen in andere Kontinente (vor allem Asien und Mittelamerika). Studienaufenthalte in Salamanca und München (Germanistin, Romanistin, Gesellschaftswissenschaftlerin). Lehre und Forschung an der Universität (Assistentin, Mediävistin). Teilnehmerin am ersten Graduiertenkolleg der Gender Studies Basel – Differenz nochmals anders. Dazwischen Mutterwerden. Heute akademische Mitarbeiterin und Projektleiterin in der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Basel (unter anderem Initiantin des Café Secondas). Noch immer Muttersein – und sich verwandeln. Und immerfort interessiert, wach, engagiert, nachdenklich und lebensfreudig.
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Christine Michel
Christine Michel, Studium der Philosopie und der Politikwissenschaften an der Universität Lausanne, Teilnahme am Graduiertenkolleg "Shifting Gender Cultures" der Universitäten Bern und Fribourg, bis 2005 Co-Leiterin der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Bern, heute Branchen- und Gleichstellungssekretärin der Gewerkschaft Unia im Sektor Dienstleistungsberufe, Co-Präsidentin SGB-Frauenkommission Stadträtin Grünes Bündnis Bern, Vorstandsmitglied Wide Schweiz,
Arbeitsschwerpunkte: Frauen und Arbeitsmarkt, Lohngleichheit, Gleichstellungspolitik.
Franziska Müller
Franziska Müller ist Programmverantwortliche für Friedenspolitik der feministischen Friedensorganisation cfd in Bern. Ihr Studienhintergrund sind Geschichte und Medienwissenschaften, mit Abschluss und Hauptinteresse in Gender and Cultural Studies. Sie ist Vorstandsmitglied von WIDE Switzerland und koordiniert, gemeinsam mit Lilian Fankhauser, die Geschäftsstelle von WIDE Switzerland.
Shahra Razavi
Shahra Razavi is Research Co-ordinator at UNRISD. She specializes in the gender dimensions of social development, with a particular focus on livelihoods and social policies.
Shahra is currently serving on the editorial boards Journal of Peasant Studies, Global Social Policy, and Development in Practice. She is also a member of Scientific Committee of Comparative Research Programme on Poverty (CROP); the International Advisory Committee of the Social Protection Programme, Women in Informal Economy Globalizing and Organizing (WIEGO); and International Member of Selection Committee, King Baudouin Foundation.
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Annemarie Sancar
Annemarie Sancar, Dr. Sozialanthopologin, Schwerpunkte sind Gendermainstreaming in der Entwicklungszusammenarbeit als Methodenfrage und die Bearbeitung von Themen wie Women‘s Empowerment, Markt, Gender Budgeting, arbeitet als Gender Senior Advisor in der DEZA (EDA)
Sarah Schilliger
Wissenschaftliche Assistentin, Institut für Soziologie Basel
Sarah Schilliger (1979) hat in Zürich Politik, Soziologie und Philosophie studiert. Seit 2006 arbeitet sie am Institut für Soziologie in Basel als Wissenschaftliche Assistentin und Lehrbeauftragte. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Soziale Ungleichheiten, Migration und Geschlechterverhältnisse. Sie hat an einer Studie zu Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen im Kanton Zürich mitgearbeitet („Wisch und weg! Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen zwischen Prekarität und Selbstbestimmung“, erscheint im Sommer 2012 im Seismo-Verlag). Momentan beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Dissertation mit Pendelmigration aus Osteuropa in Schweizer Privathaushalte mit Pflegebedürftigen. Dabei untersucht sie die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Hausarbeiterinnen, nimmt die Praxis der Vermittlungsagenturen in den Blick und fragt nach den gesellschaftlichen Hintergründen des aktuellen Booms der Lohnarbeit im Privathaushalt. Sarah Schilliger ist Mitbegründerin von WIDE Switzerland, engagiert sich in der Bleiberecht-Bewegung für das Recht auf globale Bewegungsfreiheit und hat mitgewirkt beim Aufbau der Autonomen Schule Zürich, einem emanzipativen Bildungsprojekt von/mit/für Sans-Papiers.
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Christa Wichterich
Die Soziologin arbeitet als freiberufliche Publizistin, Buchautorin, Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und als Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Globalisierung und Gender, Frauenarbeit, internationale Frauenpolitik, Frauenbewegungen und Ökologie. Wichterich lebte mehrere Jahre als Universitätsdozentin im Iran und in Indien sowie als Afrikakorrespondentin in Kenia. Von der 3. Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi bis zur 6. WTO-Ministerkonferenz 2005 in Hongkong nahm sie an vielen wichtigen internationalen Konferenzen teil. Ihre geografischen Arbeitsschwerpunkte sind Süd- und Südostasien, Ost- und Südafrika. Wichterich ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland und engagiert sich ehrenamtlich bei WIDE (Women in Development Europe).
Yvonne Zimmermann
Yvonne Zimmermann hat in Bern und Dublin Geschichte und Soziologie studiert. Sie arbeitet im Solifonds - Solidaritätsfonds für soziale Befreiungskämpfe in der Dritten Welt. Der Solifonds unterstützt soziale Bewegungen im Globalen Süden in ihrem Kampf für wirtschaftliche und soziale Rechte - Gewerkschaften, Bauernbewegungen, Frauen, Landlose, MenschenrechtsverteidigerInnen. Dazu gehören Gewerkschaften von Frauen, die unter prekären Bedingungen arbeiten, etwa Heimarbeiterinnen oder Hausangestellte, die sich organisiert haben und würdige Arbeitsbedingungen sowie ihre Anerkennung als Arbeiterinnen fordern.
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